Archiv für April, 2012

Im kommenden Jahr können sich Hippie Fans auf den Film „Wanderlust“ freuen. Wer bei dem Titel an Omas verstaubte Videokassette vom Wanderurlaub 1972 im Schwarzwald denkt, der liegt falsch. In dem Film mit den Hollywoodgrößen Jennifer Aniston und Paul Rudd geht es um ein stressgeplagtes Ehepaar, das das hektische New York verlässt und zufällig in einer durchgeknallten Hippie-Kommune landet. Freie Liebe, Nudisten und die ein oder andere „Zigarette“ inklusive.

Was haltet ihr vom Trailer? Sehenswerte Komödie oder der Versuch, krampfhaft lustig zu sein?

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Sigfried G. hat seine florierende GmbH in Deutschland geopfert, sein Haus, was er über viele Jahre aufwändig renoviert hatte, verkauft und ist in ein Land gezogen, in dem der Lebenstraum nicht weniger Menschen ist, in Westeuropa zu arbeiten und zu leben. In dem Gespräch schildert der 50-Jährige seine Beweggründe für den Umzug in die Ukraine, nennt Vor- und Nachteile für ein Leben in der ehemaligen Sowjetunion und beschreibt, wie es sich anfühlt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Luxus in Deutschland...

Gülich’s Bad in Deutschland – Luxus pur…

Im Jahr 2004 haben Sie sich dazu entschieden, Ihr Heimatland Deutschland zu verlassen und gemeinsam mit Ihrer Frau in die Ukraine auszuwandern. Wie sah Ihr Leben in Deutschland bis zu diesem Zeitpunkt aus?

Ich hatte eine eigene kleine GmbH mit sieben Mitarbeitern. Wir haben Software für Steuerungsunterlagen entworfen, die im industriellen Produktionsumfeld eingesetzt werden. Die Leidenschaft für das Programmieren hatte ich schon als Jugendlicher. Mit 17 habe ich meine Nächte nicht in der Disko, sondern vor dem Computer verbracht. Und finanziell hat sich das Ganze auch ausgezahlt. Ich hatte ein Haus und eine Wohnung. Materiell gesehen fehlte es mir an nichts – mein Bad war 38 qm groß, mit Jaccuzzi ausgestattet und allem, was man sich so wünscht. (mehr …)

Der 21-jährige „Stefan“ (Name abgeändert) weiß, was es bedeutet, auszusteigen. Jahrelang bestimmten rechtsextreme Gedanken sein Leben – mit Kameraden traf er sich, um gegen Schwule, Ausländer und Andersdenkende zu hetzen. Doch dann erreichte auch er den „Ausstiegspunkt“. Die „Hessenschau“ zeigt die Geschichte des jungen Mannes.

Christoph Pokrandt hatte das, wovon viele Menschen träumen: Einen festen Job und ein gutes Gehalt. Das hat dem ehemaligen Ingenieur aber nicht gereicht. Er kündigte seinen Job bei Siemens, gab seine Wohnung auf und setzte sich in ein Flugzeug nach Südamerika. Lesenswerte Geschichte auf Spiegel Online! Ähnliches demnächst auf diesem Blog zu lesen.

Filme zum Thema „Aussteiger“

Veröffentlicht: April 12, 2012 in Service

Spannende Geschichten, eindrucksvolle Bilder – auch in Spielfilmen wird das Phänomen „Aussteiger“ immer wieder aufgegriffen. Hier sind meine Top 3 der Aussteiger-Filme:

Was sind eure Lieblings-Filme zum Thema „Aussteiger“?

Quelle: Janusz Klosowski  / pixelio.de

Quelle: Janusz Klosowski / pixelio.de

Aussteigen. Daran hat wohl jeder schon einmal gedacht. Viele Menschen träumen davon, ihre Zelte abzubrechen und irgendwo ein neues Leben zu beginnen. Medial arrangierte Ausstiegsszenarien durch TV-Dokus wie „Goodbye Deutschland“ oder „Umzug in ein neues Leben“ zeigen, dass das Phänomen „Aussteiger“ den Nerv der kritischen Masse getroffen hat.

Doch ein Ausstieg lässt sich nicht allein auf dem Umzug in ein anderes Land reduzieren. Ausstiege gibt es in allen gesellschaftlichen Bereichen und Lebenslagen. Menschen, die sich für unkonventionelle Lebensformen entschieden haben, die aus einer Organisation oder Religionsgemeinschaft austreten, die ihren Job kündigen oder die sich für ein neues und gegen ihr altes Leben entschieden haben – allesamt sind es Aussteiger, Menschen, die den Schritt in ein neues Leben gewagt haben.

Doch wer sind diese mutigen Männer und Frauen, die sich für einen Neuanfang und gegen die Gewohnheit entschieden haben? Wer sind die Menschen, die nicht warten, bis sich ihr Leben von alleine bessert, sondern aktiv dafür kämpfen – ohne zu wissen, ob das Leben nach dem Ausstieg wirklich schöner ist?

Es sind die Menschen, die ich zukünftig auf diesem Blog vorstellen möchte. Ich möchte mit ihnen darüber sprechen, welche Ängste und Probleme sie haben, welche  Rückschläge sie hinnehmen mussten und wie sich ihr Leben nach dem Ausstieg verändert hat.

Aussteigen kann jeder – irgendwie, irgendwo und irgendwann. Auf diesem Blog sollen Menschen vorgestellt werden, die schon einen Ausstieg in ihrem Leben hinter sich haben oder ihn gerade planen. Entscheidend ist, dass der Schritt für sie lebensweisend ist.

Ich freue mich auf interessante Interviewpartner und spannende Geschichten.